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Quantitative Untersuchungen am Meerschweinchenvorhof �ber die Abh�ngigkeit der Digitoxigenin wirkung von der extracellul�ren Calciumkonzentration
1963
Es wurde uber einen weiten Bereich die Calciumkonzentration der Tyrodelosung verandert (0,9–9,0 mAq/l) und unter diesen Bedingungen die Konzentrationswirkungsbeziehungen fur verschiedene Digitoxigenindosen (1 × 10−7, 3 × 10−7, 5 × 10−7, 7 × 10−7 und 1 × 10−6 g/ml) am Meerschweinchenvorhof untersucht. Aus den Befunden geht hervor, das uber den gesamten untersuchten Bereich unter therapeutischen und toxischen Bedingungen ein eindeutiger Wirkungszusammenhang zwischen Digitoxigenin und Calcium besteht.
�ber den Einflu� von Barbituraten, Thiobarbituraten und Barbiturs�ure auf cellul�re Potentiale und Kontraktionen des Meerschweinchenvorhofes
1962
An elektrisch gereizten Meerschweinchen-Vorhofen wurde der Einflus von Hexobarbital, Pentobarbital, Thiopental, Methitural und Barbitursaure auf die cellularen Potentiale und das Mechanogramm vergleichend untersucht. Beiniedrigen Konzentrationen (bei Methitural ab 7 · 10−6 g/ml) verursachen alle Barbiturate und Thiobarbiturate zunachst eine Verlangerung der 90% igen Repolarisationszeit (RZ), bei hohen Konzentrationen (bei Methitural ab 3 · 10−5 g/ml) eine zunehmende Verkurzung der 20%-, 50%- und 90%-RZ. Bei sehr hohen Konzentrationen (bei den Thiobarbituraten ab 8 · 10−5) der Narkotica werden Ruhe- und Umkehrpotential vermindert. Thiobarbiturate bewirken im Vergleich zu Barbituraten eine se…
Die Haftung verschiedener Cardenolide am Papillarmuskel und einer mikrosomalen ATPase des Meerschweinchenherzens
1971
In experiments on isolated electrically stimulated guinea pig papillary muscles and on isolated cardiac Na+-K+-activated ATPase preparations the action and the reversibility of action of 3 different cardenolides-digitoxin, k-strophanthidin and strophanthidin-3-bromoacetate (SBA) (supposed to be an irreversible inhibitor of the transport ATPase)-were studied.
Untersuchungen �ber Wechselwirkungen zwischen Digitoxigenin, Noradrenalin und Calcium unter Hypothermiebedingungen an isolierten Pr�paraten aus S�uge…
1968
1. Es wurde die negativ inotrope Wirkung von Noradrenalin untersucht, die sich nach Vorbehandlung mit Herzglykosiden bei Hypothermie (29–27°C) an isolierten, elektrisch gereizten Praparaten aus Herzen verschiedener Saugetiere beobachten last. Vorwiegend wurden Trabekel aus Kalbsherzen verwendet, die sich als besonders empfindlich fur diesen Effekt erwiesen. An den anderen untersuchten Praparaten lies sich die Wirkung entweder uberhaupt nicht (Meerschweinchen- und Kaninchenvorhof) oder nicht regelmasig reproduzieren (Schafsvorhof und -ventrikel), oder die Enpfindlichkeit war gering (Meerschweinchen- und Kaninchenventrikel). 2. Die Starke des Effektes war sowohl von der Noradrenalin- wie auch…
Permeabilit�ts�nderungen durch Dicumarol unabh�ngig von �nderungen der Prothrombinzeit
1950
Bei Mausen wurde nach Dicumarol per os in Dosen von 0,05–1 mg/g zirka 1–25 Std nach der Dicumarol-Gabe die Prothrombinzeit bestimmt und kurz danach die Odembildung der Hinterbeine bei der Durchstromung mit Tyrodelosung untersucht. In den meisten Fallen war innerhalb der ersten 7 Std die Prothrombinzeit unverandert, dagegen war eine erhohte Kapillarpermeabilitat eingetreten. Von 11 Std aufwarts war die Prothrombinzeit fast immer erhoht, wahrend die Gefaspermeabilitat in der Mehrzahl der Falle nicht mehr erhoht war. Nach akut nicht todlich wirkenden Gaben von 0,1–0,3 mg/g Dicumarol war die Permeabilitat nach Ablauf von 7 Std in der Mehrzahl der Falle sogar vermindert. Aus den Versuchen ist zu…
�ber den Einflu� von cholinergen Pharmaka auf die Ulcusbildung und die Magensaftsekretion bei der Shay-Ratte
1967
Der Einflus von Arecaidin-Derivaten mit Muscarin-, Nicotinoder Atropin-artiger Wirkung auf die Magensaftsekretion und die Ulcusbildung wurde bei der Shay-Ratte untersucht. Einige Substanzen wurden zu Vergleichszwecken mit herangezogen. Die Dosierung der zu untersuchenden Substanzen wurde jeweils so gewahlt, das entweder ein deutlicher Effekt oder toxische Erscheinungen auftraten. 1. Papaverin zeigt einen schwach hemmenden Effekt auf die Uleusbildung, ohne die Magensaftsekretion zu beeinflussen. 2. Peripher wirkende Parasympathomimetica und Cholinesterasehemmstoffe steigern die Ulcusbildung und manchmal auch die Magensaftsekretion. 3. Nicotin beeinflust die Ulcusbildung nicht, hemmt jedoch d…